38 cm Schnelladekanone, Eisenbahnbettungsgeschütz. Nehmen der Erhöhung. Mit derartigen Geschützen wurde Verdun und Dünkirchen beschossen.
Deutsches 38 cm Eisenbahnbettungsgeschütz. Nachdem Baumgruppen als natürlicher Schutz gegen Fliegersicht vielfach nicht ausreichten, wurden die Geschütze mit Matten und Zweigen eingedeckt und dadurch einer Lufterkundung nahezu gänzlich entzogen.
Feuerpause beim "langen Max". Ein Vergleich mit dem nebenstehenden Kanonier lässt die Grösse des Geschosses erkennen. Die Geschosse werden vor Gebrauch abgerieben. Das Geschütz selbst ist von derart gewaltigen Ausmassen, dass die Bedienungsmannschaft Ameisen gleicht.
Das 38 cm Geschütz wird geladen. Die Munition muss wegen ihrer Schwere (18 Ztr.) auf besonderen Wagen herangefahren werden. Die Aufstellung dieser schweren Geschütze beanspruchte vielfach eine mehrwöchige Vorbereitung durch Betonierungsarbeiten, Anlegen von Schienensträngen für Munitionsnachschub usw. Rechts oben im Bild ein Kran, mit Hilfe dessen die Granaten emporgezogen werden.
Die 38 cm Granate wird in das Rohr eingeführt. Mit der Verwendung der leichten 38 cm Sprenggranate erzielte man Schussweiten von etwa 47 km. Weit übertroffen wurde dieses Ergebnis mit der Verwendung des sog. "Kruppschen Versuchsrohres" (35,5 cm Kaliber), mit dessen Hilfe 62 km überbrückt werden konnten, sodass von Cambrai aus die feindlichen Hauptquartiere und Eisenbahnknotenpunkte in St. Pol und Doullens unter unser Feuer gerieten.
Der Abschuss eines 38 cm Geschützes. Die Erhöhungsmöglichkeit eines derartigen Geschützrohres betrug 45 Grad und darüber. Das umliegende Gelände wurde in künstlichen Nebel gehüllt. Die starke Rauchentwicklung beim Abschuss würde sonst dem Gegner Rückschlüsse auf den Standort des Geschützes ermöglicht haben.
Schwere englische Granaten ("dicke Brocken"), die durch einen überraschenden Vorstoss in unsere Hände fielen. Im Hintergrund ein verbranntes englisches Flugzeug.
Das sagenumwobene Riesengeschütz, das vom Laoner Abschnitt aus 128 km Entfernung Paris wirksam beschoss. Es handelt sich um eine Zusammensetzung aus 38 cm und 21 cm Geschützen mit ineinandergefügten Rohren. Um eine Entdeckung des Geschützes durch den Feind zu verhüten, wurde die ganze Gegend vernebelt, ferner gelangten zahlreiche andere Geschütze gleichzeitig zum Abschuss. Die beiden Rohrverlängerungsstücke (je 12 m) wurden durch einen mitgeführten Kran auf das Rohr gesetzt. Die gesamte Rohrlänge belief sich auf 34 m, das Gesamtgewicht auf 140 Tonnen. Ursprünglich war das Geschütz bei Laon (128 km) aufgestellt, dann bei Beaumont (109 km) und ab 16. Juli 1918 bei Chateau-Thierry (87 km).
Die Pariser Kanone in Stellung. Das Rohr besass, um ein Durchbiegen zu vermeiden, ein hängebrückenartiges Gerüst. 6 Ztr. Pulver schleuderte das 2 1/2 Ztr. schwere Geschoss 40000 m hoch in die Luft. Die Strecke Laon-Paris legte das Geschoss in 3 Minuten 10 Sekunden zurück. Es war ein besonderer Zünder erforderlich, da damit gerechnet werden musste, dass das Geschoss vom Scheitelpunkt der Geschossbahn ab nicht mehr mit der Spitze nach vorn flog. Nach jedem Schuss schwankte das Rohr minutenlang wie eine Angelgerte; durch eine flaschenzugartige Vorrichtung wurde es wieder gerade gerichtet. Die Bedienung blieb beim Abschuss am Geschütz.
Ein 42 cm Mörser, dessen Verwendung bei Kriegsbeginn Aufsehen bei allen Mächten erregte. Das Gewicht eines Geschosses ("dicke Berta") betrug 900 kg, die Schussweite ca. 10 km. Der 42 cm Mörser entstand gewissermassen als Privatunternehmen der Firma Krupp durch das Verlangen des Generalstabes, dem eine unmittelbare Beeinflussung des Reichtages untersagt war. Die Heeresleitung wollte ein Geschütz besitzen, das mit Sicherheit den Panzer- und Eisenbetonbauten der modernen Festungen gewachsen war.
Zu den modernsten Nahkampfmitteln gehörte der "Flammenwerfer", der insbesondere gegen Unterstände, Maschinengewehrnester und Tanks Verwendung fand. Es handelt sich um einen tragbaren zylindrischen Behälter mit langem Schlauchmundstück, aus dem mittels Pressluft brennendes Oel in einer riesigen Stichflamme geschleudert wurde. Die Entzündung erfolgte beim Ausströmen auf chemischem Wege. Die dabei entwickelte Hitze war derart, dass die Getroffenen sofort zu Kohle verbrannten. Hinter der starken Rauchwolke konnten sich die Sturmtruppen leicht entwickeln.
Trümmer eines im Bourlonwald durch Volltreffer gänzlich zerstörten Tanks. So sehr auch dem Tank eine gewisse Ueberlegenheit zuzusprechen ist, konnte er doch durch wohlgezieltes Artilleriefeuer, Flammenwerfer und geballte Handgranatenladungen unschädlich gemacht werden.
Rautenförmiger englischer Tank. Der Tank ist ein Produkt des Grabenkrieges. Er sollte möglichst schnell und möglichst sicher eine entsprechende Gefechtskraft an und über den feindlichen Graben bringen. Als Kriegswaffe erstmals in der Sommeschlacht (49 Tanks) am 15. September 1916 zwischen Pozieres und dem Lenzwalde eingesetzt, tritt er in grösseren Massen bei den Offensiven 1917 bei Arras und namentlich bei Cambrai auf.
Ein in den Kanal bei Masnieres (südwestlich Cambrai) gestürzter englischer Tank. Das Gewicht beträgt etwa 25 Tonnen. Die Bezeichnung "Tank" war eine geschickte Verschleierung; es sollte der Eindruck erweckt werden, als handle es sich um grosse fahrbare Brennstoffbehälter. Aus diesem Grunde war der moralische Erfolg der plötzlich aus dichtem Nebel auftauchenden und gegen unsere Front zustrebenden, unseren Truppen bis dahin unbekannten "Sturmwagen" ein erheblicher. Es bot sich etwas ganz Neuartiges mit scheinbarer Unverletztlichkeit.
Englischer Tank. Deutlich sind die 1/2 m breiten ungeschützten Laufbänder zu sehen, mit deren Hilfe sich das Ungeheuer fortbewegt. Die Engländer unterschieden zwei Arten von Tanks, männliche mit zwei Geschützen und zwei Maschinengewehren und weibliche, die nur mit fünf Maschinengewehren bestückt sind. Die Panzerung ist 8-14 mm stark, die Geschwindigkeit beträgt 6 km/Std.
In der "Tankschlacht bei Cambrai" (20. November 1917) erbeutete Tanks, mit deren Hilfe (etwa 330) die Engländer die deutsche Front zu durchbrechen hofften. Mehr als der dritte teil der eingesetzten feindlichen Tankgeschwader wurde vernichtet.
Zwischen dem 20. und 29. November 1917 griff die englische 3. Armee gegen die deutsche "Siegfriedstellung" (Tankschlacht bei Cambrai) an. Der von den Engländern bei dieser Gelegenheit gewonnene 7 km tiefe Geländestreifen wurde ihnen durch deutschen Gegenstoss bis 15. Dezember 1917 wieder entrissen. Das Bild zeigt einen an der grossen Strasse Cambrai-Bapaume durch Artilleriefeuer zum Halten gebrachten englischen Tank.
Englischer Tank auf dem Vormarsche (bei Cambrai). Die Raupenketten ermöglichten die Ueberwindung von grösseren Hindernissen und Trichtern und gaben eine bessere Kletterfähigkeit. Auf deutscher Seite wurde die Wirkung des Tanks lange verkannt. Unsere Truppen hatten Anfang 1918 nur etwa 20, bei Kriegsende 45 Tanks an der Front, denen bei Waffenstillstand 5000 feindliche Tanks gegenüberstanden.
Das Eigengewicht des Tanks in Verbindung mit dem raschen Tempo, das er zu entwickeln imstande ist, gestaltet den Anprall gegen ein Hindernis ungemein stark. Selbst ein kräftiger Baum bietet für den Tank kaum eine Hemmung, schwächere Bäume werden einfach niedergewalzt.
Die Materialknappheit und die Unmöglichkeit, der Tankwaffe in kürzester zeit ein ebenbürtiges Gegengewicht gegenüberzustellen, zwang die deutsche Heeresleitung, erbeutete Tanks nach Möglichkeit instand zu setzen, mit deutschen Abzeichen zu versehen und gegen den Feind anzuwenden. Das Bild zeigt einen eingeschleppten Tank in dem vielgenannten Fontaine-Notre-Dame.
Eine sehr seltene Flugzeugaufnahme. Feindliche Infanterie hat Deckung hinter einem Tank genommen, der sich gegen die erste deutsche Linie vorwälzt. Das Gelände ist durch andauerndes Trommelfeuer vollkommen umgepflügt, Granattrichter reiht sich an Granattrichter. Rechts unten im Bild ist deutlich die Spur sichtbar, die der Tank infolge seines kolossales Gewichtes hinterlässt.
Ein in der Stellung versackter englischer "männlicher" Tank. Es ist noch das Rohr von einem der beiden Schnellfeuergeschütze zu sehen, die von drehbaren Lafetten aus den seitlichen Erkern feuerten. Was ehedem fruchtbares Land war, wurde von der Artillerie bis zur Unkenntlichkeit zerwühlt.
"Ein Invalide". Die Treffsicherheit der deutschen Artillerie vermochte diesen Tank an seiner verwundbarsten Stelle, dem Raupenlaufband, zu beschädigen, sodass er die beabsichtigte Ueberquerung der Strasse Cambrai-Peronne nicht mehr vollziehen konnte und in unsere Hände fiel.
Eine deutsche Munitionskolonne auf dem Weg nach Ham, das bei dem Rückzug der Deutschen in die "Siegfriedstellung" im März 1917 von der französischen Heeresgruppe Foch ohne Kampf besetzt, in der Frühjahrsoffensive 1918 von der 18. deutschen Armee am 23. März wiedergewonnen wurde.
In der "Grossen Schlacht in Frankreich" erbeutetes englisches Munitionslager bei Aubigny. Um bei einer Beschiessung oder Bombardierung des Lagers Explosionsübertragungen zu vermeiden, wurden die einzelnen Munitionsstapel durch Wälle gefüllter Sandsäcke von einander getrennt.
Gefechtstross der Infanterie auf dem Marktplatz des bei der Frühjahrsoffensive 1918 wiedereroberten Ham.
Infanteriekompagnie mit leichten Maschinengewehren im Vormarsch durch das eroberte Ham. Links: erbeutete englische Kleinbahnlokomotive.
Im Trichterfeld bei Ripont (Champagne) vorgehender Sturmtrupp. Diese kleinen Stosstruppabteilungen entstanden 1916 aus der Erfahrung, dass die Masse der Infanterie für die Angriffstaktik im Stellungskrieg nicht mehr zweckmässig ausgerüstet und ausgebildet war. Sie blieben ihren Kompagnien zugeteilt und wirkten lediglich als Vorkämpfer. Daneben gab es seit der Sommeschlacht (Herbst 1916) besondere Sturmbataillone (insges. 20), die der Obersten Heeresleitung als Frontversuchstruppe dienten und deren Erfahrungen in der Bewaffnung (Infanteriegeschütz, Stahlhelm, tragbare Panzer u. a.) auf die Gesamtheit des Heeres übertragen wurden.
Die Brauchbarkeit der Hunde bewies sich auch im Weltkrieg auf die verschiedenartigste Weise. Ihre Leistungen als Sanitäts- und Meldehunde waren vielfach hervorragend. Wir sehen hier einen Meldehund beim Legen einer Fernsprechleitung. Auf dem Rücken des Tieres ist eine Drahtrolle befestigt.
Transport eines Schwerverwundeten nach dem Verbandplatz im Gelände zwischen St. Quentin und Laon. In Ermangelung einer Tragbahre benutzten die Kameraden Zeltbahnen.
In Eilmärschen überqueren die nachrückenden Reserven das Trichtergelände zwischen St. Quentin und Laon. Die riesigen Ausmasse eines Sprengtrichters sind klar ersichtlich.
Ein Zug von in der Champagne bei Ripont gefangenen Franzosen. Die Champagne war vom September 1914 bis zum Herbst 1918 der Schauplatz erbitterster Kämpfe. Besonders bekannt wurde die "Winterschlacht in der Champagne" (Mitte Februar bis Mitte März 1915).
Einschlagende Granaten im Kampfgebiet von Craonne (südöstl. von Laon). Sächsische Truppen drangen am 25. und 26. Januar 1915 siegreich gegen die Höhen von Craonne vor. Beim Angriff der Franzosen unter Nivelles (14. April 1917) wurden die Deutschen zurückgedrängt, behaupteten aber den Winterberg.
Anstecken von Nebeltöpfen, um die gewaltigen Rauchwolken der schwersten Geschütze beim Abschuss der feindlichen Fliegererkundung zu entziehen.
Volltreffer auf ein Feldgeschütz.
Ein besetzter französischer Graben. Diese Aufnahme erfolgte bei einer besonders günstigen Gelegenheit von einer vorgetriebenen Sappe aus. Die feindlichen Truppen lagen oft nur weniger Meter vor unserer ersten Linie.
Maschinengewehr, zur Fliegerabwehr aufgebaut, feuert auf ein feindliches Flugzeug. Daneben gab es eigene Flak (Flug-Abwehr-Kanonen) -Formationen.
Das während der Aisneschlacht im August und September 1914 vielgenannte Kethel. Die Kathedrale ist unversehrt inmitten zerschossener Strassen.
Fliegeraufnahme des vielumkämpften flandrischen Dorfes Passchendaele, 8 km nordöstlich Ypern. Die englische Armee Haig griff hier am 4. Oktober 1917 die deutschen Truppen mit ungewöhnlich starken Kräften an. Es gelang unseren Truppen jedoch, bis zum 10. November 1917 diesen Ort zu behaupten. Inmitten von tausenden mit Wasser gefüllten Granattrichtern zeugen Ruinen davon, dass hier einst Menschen wohnten.
Trichterfeld in Flandern. In diesem Gelände, in dem kein Eingraben möglich, haben deutsche Truppen den ganzen Krieg hindurch gekämpft. Die Eingänge zu den primitiven Unterständen sind deutlich erkennbar. Der Nachschub an Munition und Verpflegung konnte nur unter Ueberwindung grösster Schwierigkeiten und überdies meist nur bei Nacht erfolgen. Der flandrische Sumpf verschlang vielfach die bereitgestellten Munitionsbestände.
Fliegeraufnahme von Fort und Dorf Douaumont, den Brennpunkten der Kämpfe um Verdun. In der Zeit vom 25. Februar 1916 bis 24. Oktober 1916 erprobten sich beim Sturm dieser Panzerfeste deutsche Truppen aller Kontingente.
Der am 25 September 1914 von bayerischen Truppen erstürmte Nordostgraben des französischen Sperrforts Camp des Romains bei St. Mihiel.
Deutsche Kolonnen im Vormarsch durch die Strassen von Bapaume, das von 1914 bis zum freiwilligen Rückzug im März 1917 in deutschem Besitz war und im März 1918 von der 17. Armee wiedergewonnen wurde.
Eine deutsche Feldhaubitzbatterie überschreitet die vor wenigen Stunden genommenen englischen Stellungen bei Bapaume.
Pioniere folgen durch Drahtverhaue hindurch den Sturmtruppen, um für die Artillerie den Weg über das feindliche Stellungssystem zu bahnen.
In der "Grossen Schlacht in Frankreich" setzten sich die Engländer bei Roupy fest. Die rasch ausgeworfenen Nachhutstellungen und Maschinengewehrnester vermochten jedoch unseren anstürmenden Truppen nicht Halt zu gebieten.
Deutsche Artillerie bei den Verfolgungskämpfen vor Ham. Eine Batterie, die bei der Wiederaufnahme des Bewegungskrieges im März 1918 in völlig freiem Gelände auf kurze Zeit Stellung bezogen hat, feuert auf den zurückgeworfenen Feind.
Ein schwerer deutscher Mörser wird in Stellung gebracht. Das Fehlen an geeigneten Zugmaschinen musste von der gesamten Mannschaft durch den Volleinsatz ihrer Kräfte ersetzt werden.
Auf dem Schlachtfeld tätige leichte Funkenstation, die für den Truppenverkehr ein unerlässliches technisches Hilfsmittel war.
Deutsche Divisionskavallerie überschreitet unmittelbar nach dem Sturm bei Urvillers die ersten feindlichen Gräben. Im Vordergrunde rechts ein erbeutetes englisches Maschinengewehr; die Gräben selbst sind durch alle möglichen Vorrichtungen gegen Einfallen geschützt.
Das durch schnelle Schussfolge heiss gewordene Rohr wird durch Auflegen feuchter Lappen gekühlt.
Im Gasdienst tätige Pioniere kehren nach Einbau der Gasflaschen in ihre Quartiere zurück. Das Abblasen der Gasflaschen bietet den Vorteil, dass breitere Frontabschnitte, als dies bei Gasbeschuss möglich ist, unter eine Gasatmosphäre gesetzt werden können. Voraussetzung ist ein günstiger Wind. Am Abend des 22. April 1915 wurde bei Langemark zum ersten Mal ein 6 km breiter Frontabschnitt vergast.
Kameradschaft. Englische Gefangene mit einem verwundenen Deutschen auf dem Weg zur Verwundetensammelstelle nach Anlegung des ersten Notverbandes im Sanitätsunterstand.
Auf dem Wege zum Feldlazarett durch die Strassen von St. Quentin.
Englische Gefangene nehmen einen verwundeten deutschen Infanteristen mit zurück.
Deutsches Sanitätspersonal verbindet einen schwerverwundeten Engländer. In der Fürsorge für die Verwundeten gibt es keinen Unterschied zwischen Freund und Feind.
Ein an den Beinen verwundeter deutscher Infanterist wird von gefangenen Engländern aus der Schlacht gebracht.
Abtransport verwundeter Engländer. In den Strassen der Ortschaften unmittelbar hinter der Front ist ein reger Verkehr von durchziehenden frischen und abgekämpften Truppen, Verwundeten und Gefangenen.
Obwohl an Grosskampftagen alle Krankenträgerreserven verfügbar gemacht wurden, war es nötig, dass die Gefangenen ihre verwundeten Kameraden selbst zurückschafften.
Gefangenensammelstelle bei St. Quentin. In der Mitte ein Stapel englischer Gasmasken.
Gefangene Engländer in einer Sammelstelle während der "Grossen Schlacht in Frankreich".
Feldartellerie überquert auf einem von unseren Pionieren in aller Schnelligkeit hergestellten Notsteg die gestürmte feindlich Stellung. Auf der Lafette sind Faschinenbündel befestigt, die zur Ueberwindung von Gräben benutzt werden.
Von deutscher Infanterie erstürmte Sandsackbarrikade mit einem im Nahkampf gefallenen Engländer.
Erstürmter feindlicher Graben.
Willkommener Lebensmittelempfang aus einem unversehrt erbeuteten Proviantlager bei St. Quentin. Der deutsche Ansturm bei der grossen Offensive 1918 erfolgte mit einer derartigen Wucht, dass unsere Truppen in wenigen Tagen bis zu den feindlichen Armeeproviantämtern, die weit hinter der feindlichen Linie lagen, vorstiessen.
Infanterie mit Begleitbatterie in St. Quentin beim deutschen Vormarsch während der "Grossen Schlacht in Frankreich".
Das durch französisches Artilleriefeuer vernichtete Museum Lecuyer in St. Quentin.
Deutsche Proviantkolonne auf dem Wege durch St. Quentin.
Infanterie und Artillerie in den verwüsteten Strassen von St. Quentin bei Beginn der "Grossen Schlacht in Frankreich".
St. Quentin. Am 28. August 1914 besetzten die deutschen Truppen diese Stadt. Der Gegenstoss der Franzosen gegen die 2. und den linken Flügel unserer 1. Armee erfolgte Tags darauf. Nach anfänglich kritischer Lage endete das Ringen am 30. August zu Gunsten unserer Armeen, welche St. Quentin bis zum 2. Oktober 1918 behaupteten. Durch den jahrelangen Beschuss vernichteten schliesslich die Franzosen auch systematisch ihre Kunstwerke. Die Rauchentwicklung rechts im Bilde stammt von einer französischen Brandgranate.
Die Trümmer der viele Jahrhunderte alten Kathedrale von St. Quentin.
Die französische Artilleriewirkung an der Südseite der Kathedrale von St. Quentin.
Das Innere der durch feindliche Artillerie völlig zerstörten Kathedrale von St. Quentin.
Die Wiederaufnahme des Bewegungskrieges im Jahre 1918 wirkte ermunternd und belebend auf unsere Truppen. Das Bild zeigt deutsche Reserven im Eilmarsch gegen Albert.
Fluchtartig verliessen die Engländer ihre Batteriestellungen vor Albert. Der gross angelegte Angriff kam dem Feind zu überraschend, so dass nicht einmal Zeit blieb, die Geschütze zu sprengen.
Mulden im Gelände waren vielfach Sammelstellen für Verwundete. Die notwendige erste Hilfe wurde hier den Verletzten zuteil. Insbesondere wurden hier die jedem Feldgrauen bekannten "Tetanus-Einspritzungen" zur Verhütung des Wundstarrkrampfes vollzogen.
In zähem Luftkampf unterlag vor Albert dieses englische Flugzeug. An seiner verwundbarsten Stelle, dem Benzintank, getroffen, sauste es, eine lange Rauchfahne hinter sich ziehend, gegen den Boden und vergrub unter sich den verbrannten Führer. Uebrig blieb nur ein wüster Haufen von Stahl und Draht.
Eines der vielen während der "Grossen Schlacht in Frankreich" von Albert eingebrachten Beutegeschütze modernster Konstruktion.
Im Kampfgelände vor Albert verlassene englische Batterie; das schnelle Vordringen unserer Truppen gestatte dem Feind kein Eingraben mehr.
Ein im Morast des Trichtergeländes steckengebliebenes Geschütz wird mit Ochsenvorspann nachgeholt. Welche Schwierigkeiten mussten sich erst unserer schweren und schworsten Artillerie entgegenstellen! Der zurückgehende Feind hatte vor sich ein Netz ausgebauter Strassen, unseren nachrückenden Truppen hinterliess er ein den Vormarsch ungemein hinderndes, umgepflügtes Land.
Volltreffer in eine englische Trainkolonne. Die Unterbindung des Nachschubes war eine der wichtigsten Aufgaben der Artillerie.
Ein schauerlich malerisches Bild aus den Verfolgungskämpfen vor Albert. Englische Munitionswagen mit unversehrten Beständen, von deutschem Artilleriefeuer gefasst.
Feindliche Stellung vor Albert nach dem Sturm. Die Rückzugskämpfe vollzogen sich mit solcher Schnelligkeit, dass dem Feind nur Zeit blieb, primitive Gräben auszuwerfen, um sich einigermassen gegen die anrückenden deutschen Truppen zu verschanzen. Die Grabenbesatzung hat sich, soweit sie nicht gefallen war, ergeben.
Erbeutete englische 10 cm Haubitze im gestürmten Roisel, das während des taktischen Rückzuges 1917 in die sogenannte "Siegfriedstellung" aufgegeben, bei der "St Michael-Offensive" am 22. März 1918 nach hartnäckigen Kämpfen unseren Truppen wieder überlassen werden musste. Die Keller der früheren Häuser wurden von den Engländern zu bombensicheren Unterständen ausgebaut.
Ein Bild aus den Sommekämpfen. In einem Hohlweg bei Clery vernichtete englische Batterie. Ehe ihr noch eine Entfaltung möglich war, wurde sie von deutschen Fliegern gesichtet und von deutscher Artillerie wirksam beschossen. Clery (nordwestlich Peronne) blieb trotz der französischen Anstürme im Juni und Juli 1916 bis 1917 in deutscher Hand und wurde bei der Frühjahrsoffensive 1918 neuerdings genommen.
Infanteriebataillon einer Division in zweiter Linie auf dem Vormarsch durch das gestürmte Hermies.
Die "Grosse Schlacht in Frankreich" stellte an unsere Truppen gewaltige Anforderungen. Trotzdem die Truppenverschiebungen mit äusserst anstrengenden Eilmärschen verbunden waren, fehlte es den Truppen an der Kampffront durchaus nicht an dem Drang, dem Feinde möglichst grosse Verluste beizubringen.
Gefechtstross der Infanterie beim Passieren einer englischen Batteriestellung an der Vormarschstrasse nach der Avre. Kilometerweit liess der Feind auf der Rückzugsstrasse bei der deutschen Frühjahrsoffensive 1918 seine Batterien usw. stehen, da durch die Vernichtung der Bespannungen ein Abtransport unmöglich war.
Nach Beendigung der Kämpfe galt die erste Fürsorge den Verwundeten und Gefallenen. Die grossen Verluste zwangen vielfach zur Bestattung in Massengräbern, die, wie das Bild zeigt, auch unter Zuhilfenahme von Gefangenen ausgeworfen wurden.
Englische Gefangene bei der Feststellung der Personalien und beim Bergen der Wertgegenstände ihrer gefallenen Kameraden. Das Eigentum wird protokollarisch von deutschen Soldaten aufgenommen.
Eroberte englische Batteriestellung mit reichlicher Munition im Holnon-Walde. Die Ueberrumpelung gelang derart schnell, dass die zum Schuss bereit gelegte Granate keine Verwendung mehr fand.
Aus den Rückzugskämpfen der Engländer 1918. Erbeutetes englisches Zeltlager mit den deutlichen Zeichen der Panik, mit welcher der Abzug erfolgte.
Eine deutsche Feldartillerieabteilung hat das vorläufige Marschziel an einer Aufmarschstrasse im Westen erreicht und erwartet ihre Gefechtsorder.
Gefallene Engländer am Ausgang des durch schwere Strassenkämpfe bekannt gewordenen Dorfes Moreuil.
Deutsche Kolonnen auf dem Vormarsch durch das in dem heiss umkämpften Gebiet zwischen Peronne und St. Quentin liegende zerschossene Templeur.
Durch feindliche Fliegerbomben getroffenes Munitionslager bei Bantheville.
Bapaume, von einem deutschen Flieger aufgenommen. In den Sommekämpfen 1916 gedachten die Alliierten nach alles zerschmetternder artilleristischer Feuervorbereitung über die Linie Bapaume-Peronne-Chaulnes in einem Zug vorzustossen. Der Frontabschnitt dem die Kraftanstrengung galt, war 45 km breit.
Im granatendurchwühlten Kampfgelände bei Arras. Das jahrelange Trommelfeuer aller Kaliber schuf hier ein wüstes Chaos.
Reste einer Baumreihe als stumme Zeugen erbitterter Artilleriekämpfe.
Stellungswechsel einer deutschen 21 cm Batterie im Kampfgelände zwischen Bapaume und Arras. Die Geschützrohre sind bereits auf den besonderen Rohrwagen verladen. Die abseits der Fahrstrasse aufgestapelten Munitionskörbe lassen ersehen, dass die Batterie einen umfangreichen Feuerbefehl auszuführen hatte.
Englischer Laufgraben zwischen Bapaume und Arras. Da die Laufgräben eine beträchtliche Tiefe besassen, boten sie genügend Schutz gegen Erdbeobachtung. Um das Heranziehen der bereitgestellten Reserven gegen Fliegersicht zu schützen, wurde der Laufgraben stückweise mit Geflechten aller Art überdeckt.
Gestürmter Hohlweg mit ehedem reichem Waldbestand bei Arras, das während des Weltkrieges vielfach der Brennpunkt erbitterter Kämpfe im Artois war. Vom 25. September bis 13. Oktober 1915 versuchten die Engländer und Franzosen vergeblich, die deutsche Linie zu durchbrechen. Bei der deutschen Frühjahrsoffensive 1918 war Arras der nördliche Flügelpunkt des sich nach Süden bis La Fere erstreckenden Einbruchsraumes der Deutschen.
Eine schwere Feldhaubitzbatterie, die von einem günstig gelegenen Geländeeinschnitt aus die feindliche Stellung heftig beschossen hatte, rüstet sich zum Aufbruch, um den inzwischen abgezogenen Feind zu verfolgen.
Schweres deutsches Flachbahngeschütz wird in Stellung gebracht. Die Ausrüstung mit Flachfeuergeschützen, denen die Heeresverwaltung weniger Bedeutung beigelegt hatte, war nicht so hochwertig wie die mit Steilfeuergeschützen.
Durch die ungeheure Schnelligkeit, mit der von unseren Truppen der Angriff bis tief in die feindliche Stellung vorgetragen wurde, wurden vielfach selbst noch Reserven abgeschnitten und gefangen genommen.
Schwere Artillerie auf dem Vormarsch bei Bapaume. In der Bewaffnung der schweren Artillerie war Deutschland den fremden Staaten überlegen.
Gefangene Engländer gehen ohne Begleitung zur Sammelstelle.
Aus den Kämpfen im Sommegebiet kommende gefangene Engländer. Der Rücktransport der Schwerverwundeten erfolgt auf behelfsmässigen Fahrzeugen.
Deutsche Infanterie im Walde bei Liez. Von einem Infanterieflieger aufgenommen. Der Wald ist durch schweres Artilleriefeuer vollkommen verwüstet. Die Aufgabe der Infanterieflieger bestand nicht nur darin, den bei feindlichen Anstürmen zeitweise abgeschnittenen Truppen Verpflegung und Munition durch Abwurf zuzuführen und sie bis zum Entsatz zur Abwehr und zum Aushalten zu befähigen, sie griffen vielmehr seit 1916 in den Infanteriekampf aktiv ein. Die Ausstattung mit mehreren Maschinengewehren und besonderen Ifl.-Bomben gab ihnen die Möglichkeit, sich wirkungsvoll am Kampf aller Waffen zu beteiligen.
Nachdem der Bewegungskrieg zum Stehen gekommen war, klammerten sich beide Gegner mit allen Mitteln der Technik an den Boden. Der feldmässige Kampfgraben wurde für ständigen Aufenthalt und gegen Dauerwirkung der Waffen und des Wetters ausgebaut. Die Beleuchtung des Vorfeldes wurde vermehrt, die Hindernisse wuchsen zu gewaltigen Drahtverhauen, Stände für neue Abwehrwaffen und immer stärkere, grössere und zahlreichere Unterstände änderten das Grabenbild.
Unterstände in den Argonnen. Die dichtbewaldeten, schluchtenreichen Argonnen waren insbesondere im Juni und Juli 1915 heftige Angriffspunkte, die schliesslich zur Eroberung der Waldkuppe La Fille Morte führten.
Zonnebeke (7 km östl. von Ypern). Da sich Flandern an manchen Stellen kaum über den Meeresspiegel erhebt, füllt sich jeder Granattrichter sogleich mit Wasser. Dieses Gebiet stellte den östlichsten Punkt des sogenannten Ypernbogens dar. Vom 17. Oktober 1914 bis Ende November 1914 von den Engländern gegen wiederholte Angriffe des 27. deutschen Res-Korps behauptet, wurde es im Juni 1915 von der deutschen 4. Armee genommen. In der Flandernschlacht bemächtigten sich am 4. Oktober 1917 die Engländer der zerschossenen Gehöfte wieder, verloren sie aber am 17. April 1918 nochmals an die 4. deutsche Armee.
Aus der "Grossen Schlacht in Frankreich". Rast deutscher Infanterie vor Roupy. Die Wiederaufnahme des Bewegungskrieges nach 4jährigem harten Schützengrabenleben wirkte befreiend auf die Kampftruppe.
Niedergekämpftes englisches Langrohrgeschütz an der Strasse nach Bailleuil.
Deutscher 21 cm Mörser wird in Stellung gebracht.
Nach dem Strassenkampf in Estaires.
Artilleriewirkung in Estaires. Am 9. April 1918 durchbrach die Armee Quast die stark befestigte portugiesisch-englische Stellung zwischen Estaires und Armentieres.
Eroberte Stellung vor Armentieres. In diesem Frontabschnitt wurde im Mai 1917 das portugiesische Heer (60000 Mann) in die Ententefront eingeschoben.
Der Graben nach dem Kampfe. Wirkung deutscher Artillerie.
Krepierende Granaten im Trichterfeld. (Fliegeraufnahme) Die unzähligen Trichter, die von vielen Hunderttausenden von Granaten herrühren, vermögen ein Bild davon zu geben, welch ein Heldenmut nötig war, die Stellungen jahrelang zu halten.
Ueber die gestürmten Barrikaden des zäh verteidigten Bailleuil vorgehende deutsche Sturmwelle.
Angesammelte Reserven im Trichtergelände. Das Lesen einer solchen Fliegeraufnahme ist für ein geübtes Auge nicht schwer. Die Strassen heben sich von dem umliegenden Gelände deutlich ab. Leicht erkennbar sind ferner die Unterstände, der Laufgraben und die zum Teil riesigen Granattrichter.
Im gestürmten Bailleuil. Absuchen der Häuser nach versprengten Feinden. Bei Kriegsbeginn waren die Verluste, die unseren Truppen durch versteckte Feinde zugefügt wurden, sehr erheblich. Man richtete daher seitdem ein besonderes Augenmerk auf eine restlose Säuberung der genommenen Orte, ehe grössere Formationen den Ort beschritten.
Der Marktplatz von Bailleuil unter schwerem Artilleriefeuer. In der Mitte eine krepierende Granate.
Marktplatz, Rathaus und Kirche des zerschossenen Bailleuil.
Das Portal der durch feindliches Artilleriefeuer zerstörten Kathedrale von Bailleuil.
Die Gaskampfmethode beabsichtigte, den Gegner durch Anwendung von Reizstoffen aus seinen festen Stellungen zu treiben, ihn für längere Zeit oder dauernd kampfunfähig zu machen und den jeweils benutzten Gasschutz unwirksam zu gestalten. Gelbkreuzkampfstoff war geruchlos und verursachte Entzündungen. Im Felde wurde Blaukreuz- und Grünkreuzmunition (gleichzeitig als Buntkreuz bezeichnet) verwendet, um den Gegner durch Blaukreuz zum Abreissen der Maske zu zwingen, da es diese durchdringt, sodass er sich der Giftwirkung von Grünkreuz aussetzte. In den meisten Fällen räumte der Gegner, sobald die Buntkreuzwirkung bekannt war, das Gebiet.
Gefangene Engländer und Franzosen beim Abtransport auf der alten Römerstrasse bei Foucaucourt. Rechts: Zelte eines deutschen Feldlazarettes.
Strassenflucht in Armentieres. In der Schlacht bei Armentieres (9. bis 18. April 1918) gelang es der 6. deutschen Armee am 11. April die Stadt einzunehmen.
Peronne (Fliegeraufnahme). Die Einnahme von Peronne erfolgte am 30. August 1914 durch das 4. deutsche Armeekorps. Während der Sommeschlachten war es wiederholt der Mittelpunkt erbitterter Kämpfe. In der Zeit vom 2. September 1915 bis 24. März 1918 wurde es von den Franzosen behauptet.
Die Kathedrale von Peronne nach der Wiederaufnahme durch die deutschen Truppen im März 1918.
Strassenmündung an der Kathedrale von Peronne.
Deutsche Mörserbatterie feuert 6 km östl. von Ypern im offenen Kampfgelände vor Hollebeke, das beim deutschen Durchbruchversuch (Ypernschlacht 1914) vom 2. bayerischen Armeekorps genommen, in der Flandernschlacht (31. Juli 1917) von den Engländern wiedererobert wurde.
Im Ypernbogen. Kampfgelände vor Hollebeke. Ein Wagenverkehr ist nur auf den von Pionieren angelegten Bohlenwegen möglich.
Blick auf das typisch versumpfte Trichtergelände vor Gheluvelt am 31. Oktober 1914 von der 30. Inf-Div. und Teilen der 6. bay. Ref.-Div. erstürmt.
Eisenbahnbaukompagnie beim Verlegen neuer Strecken im Kampfgelände. Links im Bild sind noch einige Eingänge zu Unterständen erkennbar. Grosse Aufgaben erwuchsen den Eisenbahntruppen bei Grossangriffen im Stellungskrieg. Kurz vor dem Grossangriff wurden Zuführungsgleise für schwerste Batterien, Gleiskurven und -Klauen für Eisenbahngeschütze und Kolonnenausladestellen gebaut. Geheimhaltung vor dem Feind war ein wichtiges Erfordernis für diese Arbeiten. Im Bewegungskrieg musste die Eisenbahntruppe anstreben, den vormarschierenden Armeen so dicht zu folgen, dass der mit anderen Transportmitteln zu überbrückende Raum auf ein Mindestmass beschränkt wurde.
Das Trichterfeld in Flandern. Zerwühltes Kampfgelände, in dem Granattrichter voll Wasser stehen. Durch das Trichterfeld führt ein von Pionieren gelegter Bohlenweg. Flandern war seit 1914 ein Hauptkampfgebiet zwischen den Deutschen und der Entente.
Im flandrischen Trichtergelände verankerter Fesselballon. Daneben der Windewagen und Bedienungsmannschaften. Der Stellungskampf mit der Forderung ununterbrochener Beobachtung kleinster Ziele drängte dazu, die Erdbeobachtung nicht nur durch Flieger sondern auch durch Ballone zu ergänzen. Die Ballonkamera trat an die Stelle des Auges und überbrückte Entfernungen über 25 km hinaus. So wurde der Fesselballon neben dem Flugzeug ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Führung und die Artillerie.
Vorgehen einer Feldluftschifferabteilung. Das Gelände macht das Vorbringen der Motorwinde und der Gerätewagen ausserordentlich schwierig. Die ursprünglich vorhandenen 8 Abteilungen mit je einem aufsteigenden Ballon wurden später auf 53 Abteilungen mit rund 190 aufsteigenden Ballonen vermehrt.
Fliegeraufnahme einer feindlichen Ortschaft an der Westfront. Granattrichter reiht sich an Granattrichter. Von den Häusern stehen vielfach nur mehr die Grundmauern. Rechts im Bild zieht sich deutlich eine gut ausgebaute Stellung am Dorfrand hin.
Eine wundervolle Fliegeraufnahme von Noyon, das nach seiner Besetzung durch die deutschen Truppen (2. September 1914) vom 16. Oktober 1914 bis 15. März 1917 von den Franzosen vielfach erfolglos angegriffen wurde. Beim taktischen Rückzug in die "Siegfriedstellung" wurde die Stadt den Franzosen überlassen (18. März 1917). Am 30. März 1918 wurde es neuerdings von der 18. deutschen Armee genommen, vom 17.-29. August 1918 entspannen sich neue Kämpfe. Die endgültige Räumung erfolgte im September 1918.
Das unter schwerem französischen Feuer liegende Noyon. Die Kathedrale ist noch unbeschädigt.
Der historische Brunnen und das Rathaus von Noyon nach der Feuersbrunst.
In dem durch französisches Feuer völlig zerstörten Noyon. Blick auf den Marktplatz, im Hintergrund die Ruine der Kathedrale.
Die Ueberreste des Waldes am Eingang von Chaulnes, dem ehemaligen Kantonshauptort im französischen Departement Somme, 14 km nördl. von Roye. Diese Gegend wurde in der Sommeschlacht 1916 heftig umkämpft.
Deutsche Truppen durchziehen das vollkommen zerstörte Chaulnes am 26. März 1918.
Einschlagende Granaten vor dem St. Vaastwalde, in dessen Nähe sich auch die bekannte Lorettohöhe (Höhe 165) befindet. Im Mai und Juni 1915 tobten hier erbitterte Kämpfe zwischen englischen Truppen und der 6. deutschen Armee. Die Engländer wurden abgewiesen. Die Franzosen gewannen am 9. Mai einzelne Stützpunkte, die ihnen aber schon am 10. Mai wieder entrissen wurden.
Vernichtetes englisches Tankgeschwader an der Somme. Um sich den unzähligen Tanks zu erwehren, wurden insbesondere auch Tankfallen errichtet. Es handelt sich hierbei um künstliche Ueberschwemmungen in Niederungen, breite tiefe Gräben mit steilen Rändern und selbsttätige Minen. Seit April 1918 kommen auch eigene Tankgewehre zur Verwendung (13 mm Kal.) ebenso wurden Spezialgeschütze für die Tankbekämpfung konstruiert.
8,8 cm Kraftwagenflakgeschütz in Tätigkeit. Bei der Fliegerabwehr bewährten sich die Flakformationen verhältnismässig schlecht, denn auf 12000 Schuss kam nur ein feindliches Flugzeug. Wertvolle Dienste leisteten sie aber bei der Tankabwehr. Mitgeführt wurden im allgemeinen 100 Schuss. Die Mitnahme von 2 m langen ermöglichte das schnelle Ueberwinden von Löchern und kleineren Gräben.
Flakgeschütz im gestürmten Kampfgelände am Kemmel. Im Vordergrunde ein riesiger Sprengtrichter.
Eine Prahm-Batterie (Marinegeschütz) beim Abfeuern eines Schusses. Das verzweigte Kanalnetz an der Westfront wusste sich auch die Artillerie nutzbar zu machen. Ein besonderer Vorteil derartiger Batterien bestand in der Schnelligkeit, mit der ein Stellungswechsel vollzogen werden konnte.
Die Trümmer der oberen Kirche von Montdidier, das Ende März 1918 von der 18. deutschen Armee genommen wurde. Die Offensive kam hier zum Stehen.
Das zerschossene Rathaus von Montdidier. Während der grossen Frühjahrsoffensive 1918 griffen die 2., 17. und 18. deutsche Armee mit solcher Durchschlagskraft an, dass nach wenigen Tagen die Linie Albert-Montdidier-Noyon erreicht war. Dieses bedeutete einen Geländegewinn von 65 km Tiefe.
Die Kathedrale von Montdidier nach der Beschiessung der Stadt.
Blick in das Kampfgelände am Kemmel. In der Mitte ein Wegweiser, der nach Nieuwekerke und dem Kemmel weist.
Der Kemmelberg, einer der heissumstrittensten Punkte der Westfront. Er bildete vom 10. April 1918 an den Hauptstützpunkt der englischen Verteidigung gegen die Angriffe der 4. deutschen Armee. Die Wegnahme des Kemmel sollte das Verbleiben des Gegners in Ypern unmöglich machen.
Blick in das Kampfgelände am Kemmel. Im Hintergrund vorgehende deutsche Sturmwelle. Die Frühjahrskämpfe 1918 in Flandern fanden am 25. April ihre Krönung in der Erstürmung des Kemmel, wobei 7100 Gefangene gemacht und 53 Geschütze erbeutet wurden. Der Gewinn von 20 km Tiefe blieb hinter den Erwartungen zurück. Die feindlichen Maschinengewehre gaben unserer Truppe sehr viel zu schaffen. Die Entente unternahm am nächsten Tage einen sehr starken Gegenstoss bei Dranoeter-Vormezeele und gewann am 29. April das wichtige Gelände von Loker wieder zurück. Ausgeruhte französische Divisionen waren in die englische Linie eingeschoben worden. Den Kemmel selbst konnten die Alliierten nicht wieder erobern. Gleichwohl blieb die deutsche Flandernoffensive stecken.
Vorbringen der Geschütze am Kemmel.
Die Geschütze werden gerichtet.
Den gewaltigen Anstrengungen der Franzosen bei den Kämpfen um die Wiedereroberung des Kemmelberges konnte auch unsererseits nur durch Heranziehung frischer Kräfte begegnet werden. Die Artillerie einer soeben neu eingesetzten Division bezieht Stellung.
Die Batterie rüstet sich zur Ausführung des Feuerbefehls.
Ein schweres Flachbahngeschütz wird am Kemmelberg von der Mannschaft in die erkundete Stellung gezogen.
Deutsche Haubitzbatterie schiesst im offenen Kampfgelände am Kemmel Sperrfeuer. Man versteht darunter jene Form des Artilleriefeuers, welches das Gelände zwischen dem eigenen vordersten Graben und der Ausgangsstellung des Angreifers unter Feuer hält.
Schwere Feldhaubitze am Kemmel beim Abschuss.
Legen von Telefonleitungen am Kemmel. Der Infanterist trug den Armeefernsprecher vor der Brust, das Leitungsmaterial in einem besonderen Tornister (2 mal 500 m auf 2 flachen Trommeln). Zum Hochlegen einer Leitung diente eine Drahtgabel, in kürzere Stangenteile zerlegt, senkrecht auf der Seite des Tornisters getragen.
Infanteriemeldegänger in Reserve auf dem Kemmelberg. Die stündlich sich verändernde Kampflage erforderte in besonderem Masse einen regelmässigen Meldedienst von und zu den Befehlsstellen, umsomehr, als die Fernsprechanlagen unter dem steten Trommelfeuer der feindlichen Batterien immerfort Störungen erlitten.
Zur Kemmelstellung vorgehende Munitionskolonne.
Rücktransport von verwundeten deutschen Soldaten. Alle erdenklichen Beförderungsmittel wurden zur möglichst schonungsvollen Rückführung der Verwundeten herangezogen.
Mitten in der Fürsorge für ihre verwundeten Kameraden wurden die Sanitätsmannschaften durch feindliches Artilleriefeuer, das auf den Verbandplatz gelegt wurde, gezwungen, ihn beschleunigt zu verlassen. Die provisorischen Unterstände sind in Trümmer geschossen und brennen.
Ein typisches Strassenbild aus dem Bewegungskampfe. Das Verfolgungsfeuer unserer Artillerie vernichtete einen Teil der Bespannung eines Geschützes. Dadurch, dass die Stränge der gefallenen Pferde kurzerhand durchschnitten wurden, gelang es dem Feind, sich ohne besonderen Aufenthalt dem Feuerbereich unserer Geschütze zu entziehen.
Das charakteristische Bild eines Schlachtfeldes im Bewegungskampf.
Eine völlig zusammengeschossene schwere englische Haubitzbatterie.
Charakteristisches Gelände am Chemin des Dames. Der "Damenweg" bildete den linken Flügel der "Siegfriedstellung". Nachdem sich die Franzosen am 6. April 1917 in den Besitz der beherrschenden Stellungen gesetzt hatten, gaben unsere Truppen ihre südlichen Stellungen auf und verlegten diese nach weiteren feindlichen Angriffen am 1.-2. November 1917 hinter die Ailette.
Im Hundelazarett. Ein an der Front verwundeter Meldehund wird verbunden.
Deutsche Minenwerfer überschreiten nach erfolgreichem Kampf die ersten englischen Stellungen bei Berry au Bac.
In Bereitschaft stehende deutsche Artillerie am Chemin des Dames. Bei der Frühjahrsoffensive 1918 brachte der deutsche Vorstoss in diesem Frontabschnitt einen beispiellosen Erfolg. In den ersten 5 Tagen gelang es, in den Kampfraum ein Loch von 60 km Breite und 50 km Tiefe zu schlagen.
Deutsche Infanterie überschreitet am 27. Mai 1918 den Chemin des Dames, um dem zurückgehenden Feind zu folgen. Bei den Rückzugskämpfen im September 1918 behielt die 9. deutsche Armee diesen Höhenrücken bis zur endgültigen Räumung am 11. Oktober.
Die erstrebte Steigerung der Feuergeschwindigkeit hatte man durch Einführung einer Maschinenwaffe erreicht. Das Bild zeigt eine Maschinengewehrkompagnie im Vorgehen am Damenweg. Neben dem sehr soliden aber schweren Maschinengewehr 08 gelangte später ein leichtbewegliches Modell zur Einführung.
Im modernen Kampfverfahren spielten die Infanteriebegleitbatterien, insbesondere bei der Wiederaufnahme des Bewegungskrieges eine bedeutungsvolle Rolle. Die Verfolgung war bedeutend wirkungsvoller, da diese leichten und beweglichen Geschütze in die Infanterielinie eingeschoben waren.
Die ersten englischen Gefangenen werden am Chemin des Dames durch die Laufgräben zurückgebracht.
Das Ansprechen der von den Fliegern festgestellten feindlichen Artilleriestellungen auf tatsächlichen oder Scheincharakter wurde nur durch eine regelmässige Beobachtung einwandfrei möglich. Da der Ballon eine unmittelbare Fernsprechverbindung mit seiner Erdsprechstelle und dadurch mit sämtlichen Dienststellen seinen und der Nachbarabschnitte hatt, vermochte er wertvolle Dienste zu leisten.
Deutsche Minenwerfer auf der Verfolgung des Feindes bei Berry au Bac. Als wertvolle Unterstützung beim Sturm auf den feindlichen Graben, als willkommenes wirksames Mittel zur Beunruhigung des Gegners, als sicherste Massnahme zur Beseitigung der Hindernisse und nachhaltigster Zerstörung feindlicher Stützpunkte unmittelbar vor dem Angriff im engsten Zusammenwirken mit der stürmenden Truppe: durch diese vorzüglichen Leistungen spielten die Minenwerfer die erste Rolle unter den Angriffswaffen der Infanterie.
Artillerie-, Infanterie- und Blinkerbeobachter in dem aufgewühlten Gelände bei Berry au Bac. Im Hintergrund die Rauchwolke der deutschen Feuerwalze.
Blick von dem aus den Tagen des 12. und 13. Oktober 1914 berühmt gewordenen Steinbruch (Höhe 108) von Berry au Bac auf die von der 7. Armee gestürmten englischen Stellungen am Aisnekanal. Im Hintergrund das genommene Berry au Bac (nordwestl. von Reims.)
Infanterie und Kolonnen rasten an der Vormarschstrasse Courville-Grugny, während um die im Hintergrund befindlichen Höhenzüge noch gekämpft wird.
In Gruppen sich vorarbeitende Infanterie vor Fismes an der Vesle (zwischen Reims und Soissons). In der Nacht vom 26./27. Mai 1918 begann zur vollen Ueberraschung der Engländer und Franzosen das Gasschiessen der in dichten Massen bereitgestellten deutschen Artillerie gegen die Stellungen südlich der Ailette. Im Morgengrauen erfolgte der Sturm der Infanterie. Am Nachmittag wurde die Aisne überschritten und am Abend stand die 7. Armee vor Braisne-Fismes.
Im Kampfgelände um Fismes. Unmittelbar hinter der stürmenden Infanterie rückten Artillerie und Kolonnen nach. Der Angriff am 26. und 27. Mai 1918 stellt eine der glänzendsten Waffentaten des Weltkrieges dar. Der Feind verlor nicht nur an 15000 Gefangene, sondern büsste an einem Tag ein Gelände von 20 km Tiefe ein.
Ueber schwieriges Gelände vor Fismes vorgehende deutsche Batterie. Im Vordergrund versprengte gefangene Franzosen, die zum Abtransport bereitstehen.
Eroberte feindliche Batterie im sogen. "Franzosental" am Chemin des Dames. Die künstliche Deckung brennt noch.
Eine Episode vom Chemin des Dames. Gefangene nehmen ihre verwundeten Kameraden mit zurück.
Die vollbeladenen, vom Feinde auf dem Rückzug im Stich gelassenen Proviantzüge mit französischem Landwein sind eine willkommene Beute für unsere Truppen.
Ein Franzose nimmt seinen verwundeten Kameraden mit in die Gefangenschaft.
Im Kampfgelände um Fismes. Ein typisches Bild aus den Verfolgungskämpfen. Feuerndes Geschütz im bisher vom Kriege verschont gebliebenen Gelände.
Verfolgungsfeuer im offenen Gelände um Fismes. Die Feuertätigkeit ist, wie aus den Stapeln leerer Geschosskörbe ersichtlich, eine äusserst rege.
Das zerstörte Chavignon, im Hintergrunde die von den Deutschen erstürmten Höhen des Chemin des Dames. Wie eine entfesselte Naturgewalt fegte der Krieg über diesen Ort und vernichtete ihn bis auf die Grundmauern.
Eingang zur berühmten Barbarossahöhle bei Chavignon. Diese natürlichen Höhlenbildungen boten in ihrem Innern Raum und sicheren Schutz für ganze Bataillone.
Durch das gestürmte Pont Arcy sich vorarbeitende Infanterie. Die Strasse ist vom Feind eingesehen und steht unter Feuer.
Aus den Kämpfen um den Chemin des Dames. Deutsche Infanterie im Vorgehen gegen die durch Drahtverhaue und sonstige Hindernisse stark gesicherten Höhen bei Pargny-Chavignon.
Gefangene Franzosen in dem vom Krieg fast unberührten Gelände am Damenweg.
Ein schwerverwundeter Deutscher wird auf einer Tragbahre durch gefangene Franzosen zur Sammelstelle geschafft.
Aus der Schlacht zwischen Aisne und Marne. Soweit es den Franzosen und Engländern bei ihrem fluchtartigen Abzug möglich war, setzten sie alles in Brand, was sie im Stiche lassen mussten. Das Bild zeigt ein brennendes französisches Depot bei Fismes. Die Einbusse des Gegners an Material ist unübersehbar.
Die Wirkung unseres Artilleriefeuers am Eingang eines genommenen Barackenlagers vor Bazoches bei Fismes. Um den abziehenden Feind besonders hart zu treffen, waren Eingänge und Ausgänge von Orten im besonderen Zielpunkte unserer Artillerie.
Die jahrelangen Kämpfe und die gemeinsam erlittenen Strapazen entwickelten eine hingebungsvolle Kameradschaft. Für den unversehrt in Gefangenschaft geratenen bestand die vorzüglichste Aufgabe in der Fürsorge für den verwundeten Kameraden.
Gefangene Engländer mit einem Verwundeten beim Ueberschreiten eines Laufsteges über den Aisnekanal bei Berry au Bac.
Zerschossene feindliche Kolonne. Ein Strassenbild tief aus der französischen Etappe am Bahnhof Courlandon. Die Felder an der Längsseite der Strasse sind noch in bester Ordnung.
Erobertes schweres 16,4 cm Flachbahngeschütz neuester Konstruktion an der Hameredferme, 2 km südwestl. Pargny. Laon hatte unter dem Feuer dieses Geschützes schwer gelitten.
In Gruppen sich über den Aisnekanal vorarbeitende Infanteristen.
Bei Romain fiel uns ein unversehrt gebliebenes Munitionslager in die Hände. Die einzelnen Geschosshütten mit den mustergültig aufgestapelten Granaten sind durch Faschinenwände gegen Explosionsübertragung gesichert.
Die brennenden Reste eines feindlichen Pionierlagers. Das verheerende, tagelange Feuer fand reichliche Nahrung an den ungeheuren Stapeln von Kriegsgerät aller Art.
Am Aisnekanal vor Fismes in Bereitstellung gehende Mannschaften.
Bei unserem Durchbruch am 26. und 27. Mai 1918 fielen unseren Truppen schon in den ersten Tagen Proviantlager in riesigen Ausmassen in die Hände. Der deutsche Vorstoss traf den Feind empfindlich.
Eine überaus interessante Fliegeraufnahme. Feindliche weittragende Geschütze haben ein Dorf hinter unserer Linie in Brand geschossen. Der Rauch steigt in einer mächtigen Wolke gen Himmel.
An der Marne. Auf einer Landstrasse vorgehende Infanterie. Von einem Infanterieflieger aus geringer Höhe aufgenommen. Man erkennt deutlich die einzelnen schwerbepackten Leute und ihre scharfen Schatten auf der Strasse. Rechts und links des Weges riesige wassergefüllte Granattrichter.
Während der Marneschlacht 1918 in Bereitschaft stehende Infanteriereserven im Laufgraben.
Eine Episode aus dem Vormarsch zur Marne im Mai und Juni 1918. Deutsche Batterie feuert nordwestlich von Givecourt. Die strategische Lage der Entente schien Ende Juni 1918 recht bedenklich. Die deutschen Truppen standen nur mehr 85 km vor Paris.
Genommene Batteriestellungen mit 12 cm Geschützen (an der Marne 1918)
Die am 10. März 1916 gestürmte Höhe bei La Ville aux Bois wurde trotz hartnäckigster Rückeroberungsversuche (25. April bis 5. September 1916) von unseren Truppen behauptet. Auch 1917 und 1918 war sie heiss umkämpft.
Aus den Kämpfen an der Marne 1918. Durch die eigene Artilleriestellung vorgehende Infanterietrupps.
Abtransport gefangener Engländer.
Die erstürmte Höhe bei La Ville aux Bois.
Mit ungeheurer Zähigkeit klammerten sich die Engländer an ihre Stellungen bei La Ville aux Bois. Deutsches Artilleriefeuer hat das Waldstück völlig verfilzt. Die kläglichen Baumüberreste prägen dem Gelände einen trostlosen Charakter auf.
Englischer Truppenverbandplatz mit zerschossenem Sanitätsauto im Walde von La Ville aux Bois.
Der Verschluss des unten abgebildeten Eisenbahngeschützes.
Erbeutetes französisches Flachbahngeschütz bei Romain, einer der sogenannten "Mörder der Bürger von Laon".
Gefangenen-Sammelstelle in der Zitadelle von Laon. Von Ende März bis Anfang Juni 1918 hatte die Entente durch die deutschen Angriffe 200000 Gefangene und 2500 Geschütze verloren.
Von unseren Pionieren geschlagene Notbrücke über die Aisne bei Pontavert, nordwestl. von Reims.
Feldlazarett vor dem Schloss Pinon mit schwerverwundeten Deutschen und Franzosen.
Das schwierige Gelände an der Marne beanspruchte beim Vormarsch von der Mannschaft wie von der Bespannung den Einsatz aller Kräfte. Der Nachschub an Munition war ausschlaggebend für die weiteren Verfolgungskämpfe. Sie musste daher um jeden Preis und mit aller Schnelligkeit auf den primitiven Wegen und in dem zerwühlten Gelände vorgebracht werden.
Englischer Verwundetentransport mittels Handkarren im Gelände an der Marne.
Beim deutschen Vormarsch zur Marne erbeutetes französisches 24 cm Geschütz. An derselben Stelle musste der Gegner bei seinem panikartigen Rückzug uns sieben derartige Geschütze überlassen.
Ein blutgetränktes Kampffeld: Der Winterberg (Südostabhang), einer der Hauptstützpunkte am Chemin des Dames.
Gegen Fliegersicht gedeckte eigene Feuerstellung. Im Vordergrund Maschinengewehr bei der Abwehr feindlicher Flieger.
Feldartillerie-Batterie auf dem Vormarsch am Winterberg.
Die Batterie überschreitet die Strasse Craonelle-Baslieux und geht in Stellung.
Gefechtstross folgt an Gefangenen vorbei über den Chemin des Dames den Sturmtruppen. Die der Strasse entlang aufgehängten Netze und Matten sollen die Truppenbewegungen gegen Erdbeobachtung sichern.
Geschütze werden im Gelände südlich des Chemin des Dames von den Kanonieren an die erkundeten Plätze gezogen.
Der Ausgang eines in der Nähe liegenden Dorfes, das noch vom Feinde besetzt ist, wird unter Feuer genommen.
Blick auf das Kampfgelände bei Cormicy, das von der deutschen 1. Armee am 27. Mai 1918 genommen wurde.
Eine deutsche Sanitätskompagnie rastet vor der zerschossenen Kirche in Cormicy.
Vor Corbeny. Erschütternde Szenen spielten sich vor den Sanitätsunterständen ab.
Der von Granaten durchwühlte Winterberg.
Deutsche Truppen der 7. Armee stürmten am 28. Mai 1918 Fismes an der Vesle.
Auf dem Marktplatz in Fismes.
Der Vormarsch zur Marne 1918. Infanterie-Reserven passieren das völlig zerschossene Craonelle, um welches schon im Januar 1915 erbittert gekämpft wurde.
Eines der vielen vor Reims erbeuteten schweren Geschütze. Geschütz, Geschützstellung und die riesigen Munitionsbestände blieben vollkommen unversehrt.
Schlachtfeld vor Reims mit gefallenen Senegalnegern. Mit Vorliebe besetzte die französische Heeresleitung die Brennpunkte der Kampfhandlungen mit Kolonialtruppen.
Wirkung deutschen Schrapnellfeuers auf der feindlichen Rückzugsstrasse (Höhe 186) bei Reims.
Charakteristisches Bild einer englischen Rückzugsstrasse. Gefallene Engländer inmitten zerstreut liegender Waffen und Ausrüstungsstücke.
Deutsche Munitionskolonne auf dem Marsche über den Kirchplatz von Cormicy.
Eine ausgezeichnete Leistung der deutschen Kriegsphotographie. Das brennende Reims, von einem deutschen Fesselballon aus 10 km Entfernung aufgenommen. Die zahlreichen Brandherde sind deutlich erkennbar. In der Mitte des Hintergrundes die Kathedrale. Der rechte Flügel. der 3. deutschen Armee besetzte am 3. September 1914 Reims ohne Kampf. Beim Rückzug von der Marne wurde es freigegeben; die deutsche Stellung verlief seitdem hart nördlich von Reims.
Feindliche Stellung vor Soissons, die von unseren Truppen überrannt wurde.
Zerstörte Kirche des durch Artilleriefeuer in Trümmer gelegten Moulin.
Im brennenden Soissons. Am 2. September 1914 wurde Soissons von der 2. deutschen Armee genommen, beim Rückzug von der Marne aufgegeben. Am 29. Mai 1918 kam es erneut in deutsche Hand.
Einer der vielen während der hartnäckigen Strassenkämpfe in Soissons (Mai 1918) gefallenen Franzosen.
Englische und französische Gefangene aus der Aisneschlacht warten auf den Abtransport.
Vincelles, dicht nördlich der Marne, im feindlichen Artilleriefeuer.
Der heissumstrittene Brückenkopf von La Fere. Bei der grossen Frühjahrsoffensive war La Fere der südlichste Punkt, von dem aus die deutsche Front in Richtung auf Ammiens vorgetrieben wurde.
Deutsche Kolonnen und Infanterie-Reserven passieren mit Marschrichtung auf Reims die starkverschanzten feindlichen Stellungen bei Loivre am Brimont.
Sammelstelle Gefangener in einem Walde vor Reims.
Deutsche 10 cm Kanonen-Batterie bahnt unseren Sturmtruppen bei dem Vorstoss zwischen Montdidier und Noyou den Weg. Ein typisches Bild aus den Bewegungskämpfen während des Frühjahrs 1918.
Schritt für Schritt arbeiten sich unsere leichten Maschinengewehrabteilungen zwischen Montdidier und Noyon vor.
Als die deutschen Truppen im Mai 1918 Soissons wiedereroberten, fanden sie nur einen wüsten Trümmerhaufen vor.
Eine der von den Franzosen in Brand geschossenen Strassen von Soissons.
Ein Blick in die Rue St. Martin in Soissons. Was die französische Artillerie nicht völlig vernichtet hatte, fiel den schweren Bombenangriffen der französischen Flugzeuggeschwader zum Opfer.
Bei den Verfolgungskämpfen im Frühjahr 1918 kam zum erstenmal wieder seit langen Kriegsjahren Kavallerie in grösserem Umfang zum Einsatz.
An einem Waldrande bereit gestelltes Regiment kurz vor Tracy-le Val.
Aus der Schlacht zwischen Aisne und Marne. Das zerstörte Fort Conde, 8 km östlich Soissons.
Erbeutete Batterie von 28 cm Mörsern beim Dorf Marenil. Mit Hilfe des am Fusse des Geschützes angebrachten Kranes wurden die Geschosse zum Rohreingang geführt.
Eines der vielen in einer Waldstellung bei Montdidier erbeuteten feindlichen Geschütze, das infolge seinen ungeheuren Gewichtes nicht mehr rechtzeitig abtransportiert werden konnte.
Eine Scene aus dem erfolgreichen Vorstoss unserer Truppen bei Montdidier im Juni 1918. Infanterie verlässt die Stellung zum Sturm.
Eines der berüchtigten französischen Maschinengewehrnester auf dem Höhenplateau südostlich Mareuil.
Ein im Sturm genommener Graben auf der Höhe von Mareuil.
Deutsche Verbandstelle in einer Schlucht vor Soissons.
Im Luftkampf vor Soissons abgeschossenes englisches Flugzeug mit dem toten Führer.
Während der Aisneschlacht 1918 gefangene Franzosen auf der Strasse Soissons-Fismes.
Zur Eroberung des Keil- und Pöhlberges. Minenwerfer beim Sturmreifschiessen eines feindlichen Stützpunktes. An der Jahreswende 1915/16 kamen gasgefüllte Minen zur Verwendung, seit 1917 baute man besondere Gaswerfer. Eine gänzlich neuartige Verwendung fand der leichte Minenwerfer, als im Winter 1916/17 die sog. Nachrichtenmine konstruiert wurde. Mit diesem Geschoss konnte man kleine Schriftstücke bis zu etwa 1800 m weit mit grosser Treffsicherheit verschiessen.
Ein Sturmbataillon greift zwischen Aisne und Marne an. Die einzelnen Trupps gehen unter dem Schutz von künstlichem Nebel gegen die sturmreif geschossene Ortschaft vor.
Aus dem Kampfgebiet zwischen Aisne und Marne. Während unsere Truppen den feindlichen Widerstand in der Ortschaft zu brechen suchen, flüchten die ersten Gefangenen gegen unsere rückwärtigen Linien zurück.
In zähem Nahkampf säubert unsere Infanterie ein erstürmtes Dorf im Aisnegebiet.
Abfeuern eines schweren Geschützes. Die Beweglichkeit selbst der schwersten Geschütze war durch die Fortschritte der Kriegstechnik im besonderen Masse gefördert worden, sodass die schwere Artillerie bei einer Vorverlegung der Linie während der Offensiven tatkräftig mitwirken konnte.
Ein typisches Bild aus der modernen Materialschlacht. 21 cm Mörserbatterie in Feuerstellung. Setzten wir im Jahre 1915 in der Schlacht bei Soissons 30 Geschütze auf den Kilometer ein, so vereinigten wir bereits gegen Italien (1917) in demselben Raume 65. Unsere Offensive 1918 konnten wir mit 100 Geschützen auf den Kilometer eröffnen. Auf 100 Meter standen 10 Geschütze; eines deckte also weniger als den Entwicklungsraum eines einzigen Stosstrupps. Die deutsche Technik hatte die Schussweiten bis ins fabelhafte ausgedehnt. Die Sicherheit des Schiessens war durch Lichtmesstrupps, Schallmessverfahren und Artillerieflieger erhöht.
Von den Franzosen gesprengte Brücke über den Somme-Schelde-Kanal.
Bruegge (vom 14. Oktober 1914 bis 19. November 1918 ununterbrochen von deutschen Truppen besetzt) nach der Beschiessung durch die Engländer.
Die Wirkung der feindlichen Geschosse am Bahnhof in Bruegge.
Der allein an der Front eingesetzte deutsche Tank führte die Bezeichnung "A 7 V-Wagen". Die Bewaffnung bestand aus 6 schweren Maschinengewehren, einem 5,7 cm Schnellfeuergeschütz, leichten Maschinengewehren, Karabinern, Handgranaten und einem Flammenwerfer. Die Besatzung betrug 18 Mann, die Höchstgeschwindigkeit 12 km/Std. Die Stirnpanzerung war 30 mm stark, die Seitenwände hatten Panzerplatten von 20 mm. Als "Geländewagen" wurde dieser Kampfwagen zum Transport von Proviant und Munition und als Schlepper für die Artillerie verwendet. Gewicht 26 Tonnen, Herstellungskosten 250000 Mk. (1918), Länge 7,35 m, Breite 3,06 m.
Tank gegen Flammenwerfer im Zweikampf an einem Dorfrand.
Englische Tanks im deutschen Artillerie-, Flak- und Minenwerferfeuer.
Abwehr eines Tankangriffes durch Flammenwerfer.
Uebersetzen der ersten Sturmtrupps über die Düna am 2. September 1917 bei Riga. Die Düna bildete vom September 1915 bis September 1917 einen Stellungsabschnitt der 8. deutschen Armee.
Von den Russen wirksam gesprengte Brücke vor Czernowicz in der Bukowina. Czernowicz wurde am 25. August 1914 von den Russen besetzt. Vom 22. Oktober bis 27. November 1914 und vom 17. Februar bis 18. Juni 1915 im Besitz der österreichischen Truppen, wurde es am 3. August 1917 von den österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen endgültig zurückgewonnen.
Die von den Russen am 3. September 1917 gesprengte Eisenbahnbrücke über die Düna bei Riga. Deutsche Pioniere der 8. Armee haben einen behelfsmässigen Uebergang für die Infanterie gebaut. Die Breite des Flusses beträgt an dieser Stelle ungefähr 250 m.
Artillerie im Feuer gegen die abziehenden Russen. Gut gelungene Aufnahme eines Feldgeschützes beim Abfeuern eines Schusses (bei Tarnopol).
Munitionswagen bringt Munition in die Kampfstellung einer vor Tarnopol feuernden Batterie. Tarnopol wurde zu Beginn des Weltkrieges von der russischen Armee Iwanow genommen und auch nach dem Zurückgehen der russischen Heere nach der Schlacht von Gorlice-Tarnow behauptet.
Auf der Vormarschstrasse hinter Tarnopol. Rechts österreichische aufmarschierende Kolonne. Erst in der Offensive vom 19. Juli 1917 gelang es den verbündeten Truppen, die russische Front bei Tarnopol und südlich davon zurückzudrängen. Tarnopol selbst wurde am 25. Juli 1917 besetzt.
Ein Bild aus dem Durchbruch der verbündeten Heere in Ostgalizien. Von den Russen gesprengte Strassenbrücke über die Bahnhofsanlagen bei Tarnopol.
Vom Durchbruch der deutschen Heere an der Dünafront. Auf der Verfolgung der Russen hinter Riga. Ein Schlachtfeld an der Strasse nach Wenden.
Russisches Minenlager in Kozowa (Ostgalizien). Es handelt sich um englisches Fabrikat. Die Minen befinden sich teilweise noch in der Verpackung.
Von der Ostfront. Infanterie rastet während des Vormarsches.
Deutsche Truppen in Finnland. Gefechtstross im Marsch auf grundlosen Wegen (Hangö-Helsingfors).
Der "Rote Turm" am Pass gleichen Namens (südlich von Hermannstadt). Die Kriegserklärung Rumäniens erfolgte am 27. August 1916. Die verbündeten österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen (insbesondere das Alpenkorps) rückten trotz der zahlenmässigen Ueberlegenheit des Gegners unaufhaltsam vorwärts. Nach der Befreiung Siebenbürgens hatten sie bald die beherrschenden Einfalltore gegen Rumänien besetzt und bedrohten die Hauptstadt Rumäniens, Bukarest.
Passstrasse bei Podul-Dambovista über den Törzburger-Pass (südwestlich von Kronstadt), der wie der Rote Turm-Pass eine besondere Rolle im rumänischen Feldzuge spielte und am 10. Oktober 1916 von unseren Truppen besetzt wurde.
Die in äusserst zähem Kampf gestürmten rumänischen Stellungen zwischen dem Roten-Turm- und Törzburger-Pass. Die Kuppeln stellen Panzertürme dar. In einem weiten Halbkreis drängte die deutsch-österreichisch-bulgarische Front gegen Bukarest. Der Gegenangriff der Rumänen verlief erfolglos.
Von den Deutschen überraschter rumänischer Vorposten am Predeal-Pass, der östlich an den Törzburger-Pass anschliesst.
Bei der Verteidigung des Predeal-Passes (südlich Kronstadt) gefallene Rumänen.
Ein rumänischer Schützengraben bei Predeal nach der Erstürmung durch unsere Truppen im November 1916.
Vor Predeal. Teil der rumänischen Verteidigungslinie, die durch Austverhaue und Wolfsgruben geschützt ist. Bei den Wolfsgruben handelt es sich um Hindernisse in Form von trichterförmigen Gruben, in deren Mitte zugespitzte Pfähle eingerammt sind.
Gut ausgebaute rumänische Stellung an den Südausläufern der Transylvanischen Alpen bei Titesti. Den Rumänen kam bei ihrem Widerstand die natürliche Beschaffenheit des Geländes sehr zustatten.
Erstürmte Rückzugsstellung der Rumänen.
Das Dorf Titu (nordwestlich von Bukarest), der Platz erbitterter Kämpfe, kurz vor der Räumung Bukarests (5. Dezember 1916).
Gefangene werden nach der Einnahme von Bukarest auf einer der Anmarschstrassen zurückgeführt. Im Vordergrund rumänischer Bagagewagen, der von unserer Artillerie bei der Verfolgung gefasst worden war.
Nach der Einnahme von Bukarest durch die verbündeten Truppen (6. Dezember 1916) gingen die Rumänen gegen Nordosten zurück. Die Donauarmee und die 9. Armee hatten fortdauernd Kämpfe mit den Nachhuten zu bestehen.
Ein Treffer in einen rumänischen Graben zwischen Buzau und Rimnicul-Sarat.
Eine der letzten Verteidigungsstellungen der Rumänen auf ihrem Rückzuge hinter den Sereth. Die Nachhutkämpfe (9.-20. Dezember 1916) gaben dem Feind Zeit zum Ausbau einer starken Feldstellung südlich von Rimnicul-Sarat, deren linker Flügel sich bei Viseni an den Buzaufluss anlehnte. Die Stadt Buzau wurde am 14. Dezember 1916 von den Truppen der Heeresgruppe Mackensen eingenommen.
Eine Scene aus den Verfolgungskämpfen nördlich von Focsani. Vier Rumänen tragen ihren verwundeten Kameraden in einer Zeltbahn zurück.
Aus den Kämpfen bei Focsani kommende rumänische Gefangene. Die 9. deutsche Armee brachte in der Zeit vom September 1916 bis Januar 1917 etwa 148000 Gefangene (darunter 15000 Russen, die den Rumänen zu Hilfe geeilt waren), 312 Geschütze und 396 Maschinengewehre ein.
Von den Rumänen gesprengte Eisenbahnbrücke über die Putna bei Focsani. Unsere Eisenbahn- und Pioniertruppen sind damit beschäftigt, die Brücke für den Nachschub wieder brauchbar zu machen.
Aus den Verfolgungskämpfen nördlich von Focsani. Durch Artilleriefeuer vollständig vernichtete Batterie an der Susita.
In einer Mörserstellung an der Serethfront. Der Abschuss. Der Mörser ist ein Steilfeuergeschütz und wird insbesondere gegen stark gedeckte Ziele eingesetzt.
Ein deutscher Infanteriezug gräbt sich während der Verfolgung der Rumänen im August 1917 an der Susita hinter der vorderen Linie ein.
Gefallene Rumänen auf der deutschen Vormarschstrasse an der Susita (August 1917).
Deutsches Infanteriebataillon während der Verfolgungskämpfe nördlich von Focsani in Reservestellung im Susitatal bei Panciu (August 1917).
Vorwärts auf schneedurchweichter Strasse nach Braila. Die Donauarmee langte, dem weichenden Feind folgend, am 30. Dezember 1916 fast kampflos vor der Brückenkopfstellung von Braila an, die sich über Romanul bis zum Buzau ausdehnte. Am 3. Januar 1917 erstürmten deutsche und bulgarische Truppen die Stellung von Macin und drangen in nordöstlicher Richtung vor. Die Besetzung der Stadt Braila erfolgte am 5. Januar 1917. Der Feind räumte die ganze Dobrutscha.
Türkische Abteilungen im Verbande der Donauarmee (in der Heeresgruppe Mackensen) beim Vorgehen während der Verfolgungskämpfe zwischen Braila und Galatz.
In den verschneiten Karpathen. Unsere Bundesgenossen im rumänischen Feldzuge, die Türken, bringen ihre mit Ochsen bespannten Geschütze in die Serethstellungen (März 1917).
Vom Rückzug der Rumänen. Brennende Erdöltanks in Constanza, der wichtigen rumänischen Hafenstadt am Schwarzen Meere. Constanza war während des rumänischen Feldzuges der Ausgangspunkt der wichtigsten Verbindungen zur See zwischen Rumänien und Russland. Mit der Wegnahme der Stadt am 25. Oktober 1916 wurden diese unterbrochen.
Eine Episode aus der Walachei: Ein "treuer Kamerad".
Von der italienischen Front. Fliegeraufnahme von Woltschach aus 4500 m Höhe. Die fortgesetzten Angriffe der Italiener hatten bis zum September 1917, wenn auch nur zu langsamem Fortschreiten der italienischen Kampffront, so doch zu schweren Verlusten des Verteidigers und zur Erschütterung seiner Widerstandskraft geführt. Die österreichische Heeresleitung wandte sich daher an die deutsche, um für die 12. Isonzoschlacht Hilfe zu erhalten.
Italienische Stellung westlich Tolmein unter dem Artilleriefeuer der verbündeten Truppen. Rechts der Isonzo. Die Italiener rechneten an dieser Stelle am wenigsten mit einer Offensive, sodass der Durchbruch am 24. Oktober 1917 verhältnismässig leicht glückte.
Deutsche Truppen passieren die zertrommelten ersten italienischen Stellungen bei St. Daniel in der gemeinsamen deutsch-österreichischen Offensive im Oktober 1917.
Italienische Gefangene werden bei Tolmein am ersten Angriffstage (24. Oktober 1917) durch ihre eigenen Stellungen zurückgeführt.
Tragetierkolonne, beladen mit Munition und Verpflegung, folgt im Isonzotal der Sturmtruppe.
Deutsche Kavalleristen überholen eine Proviantkolonne auf dem Vormarsche durch Tolmein. Tolmein war der Brückenkopf der österreichisch-ungarischen Isonzoverteidigung; es ging bei der fünften Isonzoschlacht (Ende Dezember 1915) an die Italiener verloren, wurde jedoch am 17. März 1916 wiedergewonnen. Am 24. Oktober 1917 war es der Ausgangspunkt eines Teiles der Offensive.
Gefangene Italiener schaffen ihre verwundeten Kameraden zum Verbandplatz vor Tolmein.
Abtransport gefangener italienischer Offiziere auf der Strasse nach Woltschach. Die links sichtbaren eingesteckten Zweige (Masken) dienten zur Deckung gegen Sicht des Verkehrs von Erdbeobachtungen aus.
An der Vormarschstrasse nach Cividale. In einem Auto zurückgebrachte verwundete Italiener. Rechts aufgestapelte Munition. Die deutsch-österreichisch-ungarische Offensive vom 24. Oktober 1917 glückte vortrefflich. Das deutsche Alpenkorps brach bei Flitsch-Tolmein durch und erreichte schon am 27. Oktober 1917 den Ausgang des Gebirges beiderseits Cividale.
Deutsche Reserven rücken im Isonzotal bei Tolmein der unaufhaltsam vorwärtsstürmenden ersten Linie nach.
Deutsche Truppen im gestürmten Woltschach. Auf den im Hintergrund sichtbaren Bergen verliefen weitere starke italienische Stellungen.
Rücktransport gefangener Italiener auf der Strasse nach Cividale.
Italiener verlassen fluchtartig ihre Stellungen bei Flitsch.
Ein Trupp übergelaufener Italiener wird im Tal bei Flitsch zur Gefangenen-Sammelstelle geführt.
Die durch unser Artilleriefeuer zertrommelte erste Stellung bei Flitsch.
Ohne sich zu verteidigen flüchtet ein Trupp Italiener nach dem anderen vor dem Feuer der deutschen und österreichischen Artillerie gegen unsere Linien.
Die Oktoberoffensive 1917 gegen Italien. Erstürmter italienischer Graben bei Flitsch. Im Hintergrund die mit Schnee bedeckten Berge.
Eine italienische Munitionskolonne auf dem Rückzuge dicht vor Udine von deutschem Artilleriefeuer gefasst.
Die gewaltige Menge italienischer Gefangener in der Sammelstelle bei Cividale. Dieses Lager hatten die Italiener für gefangene Oesterreicher und Deutsche vorbereitet.
Deutsche Kolonne auf steiler, in Serpentinen aufsteigender Gebirgsstrasse. Im Hintergrund verlassenes italienisches Zeltlager. Diese Aufnahme vermag eine Vorstellung zu geben, welche Schwierigkeiten sich unseren Truppen in den Weg stellten. Die Berge steigen fast senkrecht an. Selbst das kleinste Geländestück musste heiss erkämpft werden.
Von den Italienern fluchtartig verlassenes Lager an einem Bergabhang bei Cividale.
Bei der deutsch-österreichischen Isonzooffensive genommene hochalpine Geschützstellung, welche von den Italienern an der Passhöhe von Cividale mit unendlichem Kräfteaufwand mühsam aufgebaut worden war.
Nach Abwehr eines italienischen Gegenstosses bei Cividale.
Gefallene Italiener in den Randbergen östlich Cividale.
Wirkung deutscher Granaten an der Passhöhe von Cividale.
Durch deutsches Artilleriefeuer überraschte Italiener bei Cividale.
Vom Maschinengewehrfeuer der Angriffstruppe in Massen niedergemähte Italiener an der Strasse nach Cividale.
Ein Zug gefallener Italiener in einer Schlucht bei Cividale.
Schweres italienisches Flachbahngeschütz, das auf der Strasse Udine-Codroipo stehen blieb. Dieses Geschütz mutet wie ein vorsintflutliches Ungetüm an. Auf gewaltigen Rädern bewegte es sich mit motorischer Kraft vorwärts.
Auf dem Vormarsch westlich Udine. An der Strassenseite Berge zurückgelassener Bekleidungsstücke. Die Angriffstruppen streben auf den Tagliamento und die Piave zu.
Der Zusammenbruch der italienischen Armee in Venezien. Spuren des fluchtartigen Rückzuges der Italiener am Ostufer des Tagliamento.
Brücken über dem Tagliamento bei Codroipo. Am Ufer sind unübersehbare Mengen Kriegsmaterial zurückgelassen worden.
Deutscher Brückentrain und eine österreichische Marschkolonne an der Vormarschstrasse Udine-Codroipo.
Ein kleiner Teil der unermesslichen Geschützbeute an der italienischen Rückzugsstrasse vom Isonzo bis zur Piave.
Schwerer deutscher Minenwerfer wird geladen. Die österreichische Armee besass bei Kriegsausbruch zwar Kenntnis von den deutschen Minenwerfern, hatte aber auf Einführung verzichtet. Später bauten die Skodawerke ein Modell, das dem mittleren Minenwerfer am meisten ähnelte. Trotzdem ist die Isonzooffensive von deutschen Minenwerfertruppen mit deutschem Gerät eingeleitet und erfolgreich durchgeführt worden.
Riesige Mengen an der Tiroler Front gefangener Italiener warten auf den Abtransport.
Auf dem Monte Meletta gefangene Italiener. Der Winter war bereits mit voller Macht eingezogen, als ein grossangelegter Angriff gegen die beiden Flanken des Melettagebietes zur Verbesserung der Stellungen westlich der Brenta erfolgte. Am 4. Dezember brach der Angriff los und hatte vollen Erfolg. Die Melettastellung (1824 m) wurde genommen und die Italiener zurückgedrängt.
Die Kämpfe an der Piave und in den Venizianer Alpen. Oesterreichische Batteriestellung bei Asiago-Arsiero, dem Mittelpunkt eines mehrfachen Gürtels von Panzerbefestigungen.
Vordere Stellung der Oesterreicher in den Dolomiten. Der Gebirgskrieg verlangte von den Truppen eine besondere Hingabe. Die Italiener versuchten in diesem Abschnitt erstmals und ohne Rücksicht auf Verluste durchzustossen.
Schwerer österreichisch-ungarischer Mörser (sog. Bergkraxler) im Piavetal im Augenblick des Abschusses.
Ein deutscher 21 cm Mörser wird gerichtet.
Zwischen Brenta und Piave. Gefangene Italiener auf dem Wege zur Sammelstelle. Links eine österreichische Kolonne; die über der Strasse aufgehängten Zweige dienen zur Sicherung gegen Erdbeobachtung.
Lange Züge gefangener Italiener werden an einer österreichischen Mörserstellung vorbei zur Gefangenen-Sammelstelle geführt.
St. Daniel bei Woltschach (Isonzotal), von den Italienern zerschossen.
Die Trümmer von St. Peter, östlich Görz.
Blick in das untere Isonzotal bei Görz gegen Doberd-Plateau. Görz bildete mit seiner Umgebung während des Weltkrieges eine starke Brückenkopfstellung, die den Oesterreichern die Möglichkeit einer Offensive auf dem westlichen Isonzoufer sichern sollte. Am 26. November 1915 wurde Görz von den Italienern durch Artilleriefeuer zerstört.
Eine Minenwerfer-Kompagnie verlädt ihr Gerät auf Tragetiere um in den mazedonischen Bergen eingesetzt zu werden.
Tragetierkolonne im Marsch zu den vorderen Stellungen auf dem Balkan. Die Führer tragen einen besonderen Nackenschutz gegen den glühenden Sonnenbrand.
Eine Tragetierkolonne, bepackt mit Lebensmitteln und Munition für die Kampftruppe an der mazedonischen Front, verlässt das Lager.
Höhe 1050. Im vorderen Graben an der mazedonischen Front gegenüber der aus Engländern, Franzosen, Serben und Italienern bestehenden feindlichen Orientarmee.
Die heissumkämpfte Höhe 1015 (nordöstlich Monastir), deren Verteidiger auch deutsche Jägerbataillone waren.
Vorgehende bulgarische Schützenlinie in den Bergen von Monastir. Teile der 2. bulgarischen und der deutschen Armee Gallwitz nahmen diese Stadt am 4. Dezember 1915. Das Bild lässt die Geländeschwierigkeiten der mazedonischen Front deutlich erkennen.
Bulgarische Gefechtsbagage auf dem Vormarsche in der Dobrudscha. Dieses Gebiet war im Weltkrieg vom September bis Dezember 1916 der Schauplatz zahlreicher erfolgreicher Kampfhandlungen der Vierbundstruppen.
Türkische Artillerie in Feuerstellung bei Medgidia; ein Verwundeter wird vom Sanitätspersonal des "Roten Halbmondes" zurückgetragen.
Bagage deutscher Truppen im fernen Kaukasus. Selbst nach Kaukasien griff die deutsche Besatzung über. Unsere Truppen landeten in Poti, besetzten Tiflis und stützten im Verein mit den aus Armenien vorgehenden Türken den Volksstaat Georgien.
Ein tatarischer Parlamentär mit weisser Flagge. An der Seite vorgehende deutsche Infanterie bei Tiflis. Am 14. Juni 1918 vernichtete ein deutsches Detachement eine 100000 Mann starke Bande an der Küste von Taganrog.
Deutsche Kavalleriepatrouille in dem durch tiefe Trockentäler zerschnittenen Palästina.
Kamele, die an der Front in Palästina als Tragetiere dienten, werden mit Verpflegung für die Truppen beladen.
Verladen von Verwundeten auf Kamele an der Palästinafront. Der Versorgung der Tropenformationen wurde eine besondere Sorgfalt gewidmet. Insbesondere wurden Taschenapotheken eingeführt, die neben den in den Tropen gebräuchlichen Mitteln auch ein Wasserklärungs- und Entkeimungsmittel enthielten. Der Bedarf einer Tropen-Sanitätskompagnie füllte 200 Kisten, die auf 100 Tragetiere verteilt waren.
Fliegeraufnahme eines grossen Zeltlagers in der Wüste an der Palästinafront bei Romani, westlich von Katia. Der Wüstenmarsch im August 1915 stellte die höchsten Anforderungen an Mann und Tier.
Eine äusserst seltene und geschichtlich ungemein wertvolle Aufnahme: Ein deutsches Flugzeug über den uralten Pyramiden von Gizeh in Aegypten. Die Schatten des sichtbaren und jenes Flugzeuges, von dem aus die Aufnahme erfolgte, zeichnen sich deutlich im Sand der Wüste ab.
Panzerkreuzer im Gefecht. Panzerschiffe besitzen einen Gürtelpanzer, der in Wasserlinie gegen das Reissen grösserer Löcher durch feindliche Sprenggeschosse schützt. Sie besitzen ferner hinter diesem Gürtelpanzer ein horizontales Panzerdeck, das gemeinsam mit ihm die vitalen Teile des Schiffes (Maschinen- und Kesselanlage, Munitionsräume, Aufzüge usw.) schützen soll.
U-Boot löst einen Kanonenschuss, um einen feindlichen Dampfer zum Stoppen zu bringen. Der U-Boot-Krieg entstand als Folge des von den Engländern gegen Deutschland eingeführten Verfahrens wirtschaftlicher Isolierung. Die Aufnahme erfolgte in Form einer Kriegsgebietserklärung am 4. Februar 1915. Am 9. Januar 1917 wurde der "uneingeschränkte U-Boot-Krieg" erklärt. Ursprünglich hatten die U-Boote nur als Notwehrwaffe leichte Geschütze von 5 cm Kaliber, die später auf 10 cm verstärkt wurden, als die feindlichen Handelsdampfer mehr und mehr mit 12 cm Kanonen armiert waren. Schliesslich wurde zum 15 cm Geschütz übergegangen.
Torpedoboot auf schwerer See. Ausser zur Begleitung der Hochseeflotte auf ihren Vorstössen und im aufreibenden Vorposten- und Patrouillendienst an den Grenzen der deutschen Bucht, fanden die Torpedoboote in steigendem Masse zur Abwehr feindlicher U-Boote und zum Geleitdienst für die eigenen U-Boote Verwendung. Sie wurden ferner zum Schutz für die weitab von der eigenen Küste arbeitenden Minensuchverbände und zum Minensuchen selbst herangezogen.
Panzerkreuzer am Morgen der Skagerrak-Schlacht. Vor dem Skagerrak fand am 31. Mai und 1. Juni 1916 zwischen deutschen und englischen Seestreitkräften die grösste Seeschlacht der Weltgeschichte statt. Die Erfolge unserer Flotte blieben aber ohne Einwirkung auf die Kriegslage und liessen die englische Ueberlegenheit unberührt.
Kleine Kreuzer und Torpedoboote steuern auf dem Weg zum Skagerrak etwa 50 km vor den Linienschiffen als Vorhut der deutschen Flotte die norwegische Küste an.
Torpedoboote in voller Fahrt. Die Torpedoboote sind gewöhnlich in Flotillen vereinigt. Eine Flotille zählt ausser dem Führerboot zwei Halbflotillen zu je 5 Booten.
Originalaufnahmen des Torpedobootdurchbruchs in der Skagerrak-Schlacht. Um der Umklammerung zu entgehen, wurde die englische Flotte durch ein Manöver getäuscht. Deutsche Panzerkreuzer und Torpedoboote griffen plötzlich gegen die Mitte des Gegners an. (31. Mai 1916, 7.50 Uhr abends)
Minensuchboote in Kiellinie. Der ungeahnten Ausdehnung der Minenverwendung im Weltkrieg waren unsere Such- und Räumemittel ursprünglich nicht gewachsen. Unter dem Zwang der Verhältnisse erfolgte aber bald eine Anpassung an die neuen Aufgaben. Neben das genau arbeitende leichtere Suchgerät trat das sog. schwere Suchgerät, das, die Minen einfach zusammenharkend und abreissend, besonders geeignet war, lange Minensperren schnell in Grobarbeit zu beseitigen. Das vorhandene Gerät wurde neben diesen Neueinführungen durch Steigerung von Suchbreite und Suchgeschwindigkeit verbessert.
Explodierende Seemine. Nur die vom Land unabhängige verankerte und mit einer selbsttätigen Zündvorrichtung versehene Kontaktmine, die sog. Streumine, hat im Weltkrieg eine militärische Rolle gespielt. 12-20 m unter der Wasseroberfläche verankert, waren sie eine grosse Gefahr für die Unterseeboote.
Matrosen entfernen aus einer angeschwemmten englischen Mine die Schiessbaumwolle. Derartige schwere Minen enthalten eine Ladung von 150-200 kg Sprengstoff. Links im Hintergrunde der Felsen des Oberlandes von Helgoland.
Abfeuern der Festungsgeschütze von Helgoland. Während des Weltkrieges fanden Seegefechte bei Helgoland statt am 28. August 1914, 24. Januar 1915 und 17. November 1917. Nach Beendigung des Krieges mussten die Festungsanlagen geschleift werden.