Blick in das Kampfgelände am Kemmel. Im Hintergrund vorgehende deutsche Sturmwelle. Die Frühjahrskämpfe 1918 in Flandern fanden am 25. April ihre Krönung in der Erstürmung des Kemmel, wobei 7100 Gefangene gemacht und 53 Geschütze erbeutet wurden. Der Gewinn von 20 km Tiefe blieb hinter den Erwartungen zurück. Die feindlichen Maschinengewehre gaben unserer Truppe sehr viel zu schaffen. Die Entente unternahm am nächsten Tage einen sehr starken Gegenstoss bei Dranoeter-Vormezeele und gewann am 29. April das wichtige Gelände von Loker wieder zurück. Ausgeruhte französische Divisionen waren in die englische Linie eingeschoben worden. Den Kemmel selbst konnten die Alliierten nicht wieder erobern. Gleichwohl blieb die deutsche Flandernoffensive stecken.