Die Gaskampfmethode beabsichtigte, den Gegner durch Anwendung von Reizstoffen aus seinen festen Stellungen zu treiben, ihn für längere Zeit oder dauernd kampfunfähig zu machen und den jeweils benutzten Gasschutz unwirksam zu gestalten. Gelbkreuzkampfstoff war geruchlos und verursachte Entzündungen. Im Felde wurde Blaukreuz- und Grünkreuzmunition (gleichzeitig als Buntkreuz bezeichnet) verwendet, um den Gegner durch Blaukreuz zum Abreissen der Maske zu zwingen, da es diese durchdringt, sodass er sich der Giftwirkung von Grünkreuz aussetzte. In den meisten Fällen räumte der Gegner, sobald die Buntkreuzwirkung bekannt war, das Gebiet.